Mehrsprachige Galerie mit hochgradig verknüpften Inhalten
Kunst, Künstler, Werke, Ausstellungen und Publikationen werden in einem mehrsprachigen, visuell eigenständigen Galerieauftritt eng verknüpft.
Herausforderung
Eine Galerie verwaltet nicht nur einzelne Kunstwerke. Künstlerinnen und Künstler, aktuelle und vergangene Ausstellungen, Gruppenausstellungen, Kataloge und Bücher bilden ein wachsendes Beziehungsgeflecht. Dieselben Informationen sollen in unterschiedlichen Zusammenhängen erscheinen, ohne mehrfach gepflegt zu werden. Gleichzeitig braucht jedes Werk eine hochwertige Präsentation, die der eigenständigen Ästhetik der Galerie entspricht und seinen aktuellen Status verständlich vermittelt.
Lösung
Ein strukturiertes Kunstarchiv verbindet Künstler, Werke, Ausstellungen und Publikationen über klar definierte Beziehungen. Inhalte werden zentral gepflegt und erscheinen automatisch in den zugehörigen Profilen, Werklisten oder Ausstellungskontexten. Die individuelle Navigation stellt nicht Kategorien, sondern das Entdecken der Kunst in den Mittelpunkt. Werkdetailseiten ergänzen sachliche Daten um Statusangaben und eine anschauliche Vorschau, wie eine Arbeit in unterschiedlichen räumlichen Situationen an einer Wand wirken kann.
Struktur und Funktionen des Projekts
Technische Ausgangslage
Die zahlreichen Beziehungen zwischen Künstlern, Werken, Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Katalogen mussten ohne redundante Datenpflege modelliert werden. Zusätzlich waren mehrsprachige Inhalte, individuelle Navigationswege, wechselnde Werkstatus und eine visuelle Wandansicht auf den Werkdetailseiten konsistent zusammenzuführen.
Umsetzung
Künstler, Werke, Ausstellungen und Publikationen wurden als eigenständige, miteinander verknüpfte Objekte modelliert. Rückbeziehungen erzeugen automatisch passende Werklisten, Künstlerprofile und Ausstellungshistorien. Sprachabhängige Inhalte bleiben innerhalb derselben Struktur pflegbar. Die Werkdetailseite liest neben Bildern und Metadaten auch den aktuellen Status aus und kombiniert das Werk mit vorbereiteten Raumsituationen für eine visuelle Größen- und Wirkungsprobe. Individuelle Templates und Navigationen übersetzen dieses Datenmodell in einen reduzierten, galeriegeeigneten Auftritt.
Strukturierte Inhalte zentral verwalten
Bei Bernhard Knaus werden Künstler, Werke, Ausstellungen und Publikationen nicht als voneinander unabhängige Seiten gepflegt, sondern als strukturierte und miteinander verknüpfte Inhalte. Eine Ausstellung kann so beispielsweise automatisch die beteiligten Künstler und zugehörige Werke einbeziehen.
Die zentrale Datenstruktur reduziert doppelte Pflege und schafft die Grundlage dafür, Inhalte an unterschiedlichen Stellen der Website aktuell und konsistent auszugeben.