Produktwelt mit Filtern und verknüpften Inhalten
Für Honig Wernet aus Waldkirch bei Freiburg verbinden sich Produkte, Herkunft, Sortenwissen, Rezepte und Imker zu einer vielseitig filterbaren Honigwelt.
Herausforderung
Viele Honigsorten unterscheiden sich nach Herkunft, Geschmack, Konsistenz, Menge und weiteren Eigenschaften. Gleichzeitig gehören Bilder, Artikelnummern, EAN-Codes, Imker, Regionen, Rezepte und redaktionelles Sortenwissen zum selben Produktumfeld. Diese Informationen sollten verständlich filterbar, mehrsprachig ausspielbar und im Alltag zentral pflegbar sein. Mit neuen Abnehmern und Anwendungen durfte die Datenbasis nicht in getrennte, widersprüchliche Bestände für Website, Shop und Handelspartner zerfallen.
Lösung
Die Produktwelt wurde als verknüpftes Datenmodell aufgebaut. Produkte stehen mit Herkunft, Imkern, Regionen, Rezepten und Wissensinhalten in Beziehung und können dadurch an mehreren Stellen passend erscheinen. Differenzierte Filter führen Besucher gezielt durch das Sortiment; ähnliche Produkte und passende Rezepte schaffen zusätzliche Einstiege. Weil Medien und Produktmerkmale zentral vorliegen, lässt sich die Datenbasis erweitern und künftig auch für Shop, Handelspartner, Dokumente oder weitere Ausgabekanäle verwenden.
Struktur und Funktionen des Projekts
Technische Ausgangslage
Produktbeschreibungen, Artikelnummern, EAN-Codes, Mengen, Sorten, Herkunft, Eigenschaften und Bilder mussten in einer erweiterbaren Struktur zusammengeführt werden. Dazu kamen Mehrsprachigkeit, komplexe Filter sowie wechselseitige Beziehungen zwischen Produkten, Rezepten, Regionen und Imkern. Verschiedene Anwendungen benötigen dabei dieselben Daten in jeweils anderer Auswahl und Form.
Umsetzung
Produkte wurden mit ihren fachlichen Merkmalen und Medien als zentrale Objekte modelliert und über Relationen mit Rezepten, Sortenwissen, Regionen und Imkern verbunden. Filter greifen direkt auf diese strukturierten Eigenschaften zu. Ähnliche Produkte und geeignete Rezepte werden aus den Beziehungen automatisch auf Detailseiten ausgegeben; umgekehrt verweisen Rezepte auf verwendbare Produkte. Die zentrale Datenhaltung verhindert doppelte Pflege und schafft eine Grundlage, aus der Website, Shop, Handelspartner oder Dokumentausgaben jeweils die benötigten Daten und Bildformate beziehen können.
Produktdaten zentral verwalten
Für Honig-Wernet werden Produktinformationen zentral und strukturiert verwaltet. Neben Produktbeschreibungen gehören dazu Artikelnummern, EAN-Codes, Mengen, Sorten, Herkunft, Produkteigenschaften und Bilder.
Produkte sind zusätzlich mit Rezepten, Sortenwissen, Regionen und Imkern verknüpft. Dadurch müssen Informationen nur einmal gepflegt werden und können anschließend an unterschiedlichen Stellen der Website verwendet werden.
Die zentrale Datenbasis schafft zugleich die Grundlage für weitere Ausgabekanäle. Produktdaten können gezielt für Website, Shop, Handelspartner oder Dokumente bereitgestellt werden, ohne für jede Anwendung einen eigenen Datenbestand pflegen zu müssen.
Verknüpfte Daten mit Pimcore / OpenDXP
Bei Honig-Wernet bildet ein strukturiertes Datenmodell die Grundlage der Website. Produkte stehen nicht isoliert, sondern sind mit Sortenwissen, Rezepten, Regionen und Imkern verknüpft.
Dadurch lassen sich Beziehungen in beide Richtungen nutzen: Bei einem Produkt können passende Rezepte erscheinen, während ein Rezept automatisch die verwendbaren Produkte anzeigen kann. Änderungen an zentral gepflegten Informationen stehen anschließend überall dort zur Verfügung, wo diese Daten verwendet werden.
Gerade bei solchen verknüpften Datenstrukturen spielt Pimcore beziehungsweise OpenDXP seine Stärke aus: Inhalte werden unabhängig von ihrer späteren Darstellung modelliert und können flexibel für unterschiedliche Anwendungen genutzt werden.
Produktwelt mit Filtern und verknüpften Inhalten
Die Webentwicklung für Honig-Wernet geht über die Darstellung einzelner Produktseiten hinaus. Produkte werden anhand ihrer Eigenschaften filterbar und mit passenden Rezepten, Sorteninformationen, Regionen und Imkern verbunden.
Die Website erzeugt diese Zusammenhänge aus den strukturierten Daten. Besucher können dadurch unterschiedliche Zugänge zu den Inhalten nutzen, während redaktionell dieselben zentral gepflegten Informationen verwendet werden.
So entsteht aus einzelnen Produkten eine vernetzte Produktwelt, die sich erweitern lässt, ohne für jede neue Darstellung eigene Inhalte pflegen zu müssen.