Wissenschaftlich nutzbarer Katalog für historische Manuskripte
Historische Manuskripte werden als wissenschaftlicher Katalog mit präzisen Metadaten, differenzierten Filtern und Kontext erschlossen.
Herausforderung
Ein großer internationaler Bestand historischer Manuskripte lässt sich nicht über einfache Volltextsuche erschließen. Jedes Dokument benötigt differenzierte wissenschaftliche Beschreibungen, Datierung, Herkunft, Material, Bildmaterial und weitere fachliche Merkmale. Forschende, Lehrende und Sammler erwarten präzise Filter und stabile Zusammenhänge, während Neuangebote, Archivobjekte, Videos und Bildungsinhalte redaktionell handhabbar bleiben müssen. Die Materialität der Originale sollte trotz komplexer Daten hochwertig sichtbar werden.
Lösung
Die Manuskripte wurden als umfangreich beschriebene, mehrsprachige Objekte in einem wissenschaftlich nutzbaren Katalog modelliert. Kombinierbare Filter ermöglichen gezielte Recherchen auch in großen Beständen; Werkdetailseiten verbinden Metadaten mit hochwertigen Ansichten. Neuangebote und bereits verkaufte Archivstücke bleiben dauerhaft auffindbar. Ergänzende Videos, Newsletter und Bildungsangebote schaffen unterschiedliche Zugänge, ohne den fachlichen Kern zu verwässern. So verbindet der Auftritt Forschung, Vermittlung und Markt in einer konsistenten Struktur.
Struktur und Funktionen des Projekts
Technische Ausgangslage
Sehr viele Manuskripte mit umfangreichen, teils spezialisierten Metadaten mussten performant recherchierbar und mehrsprachig pflegbar sein. Zahlreiche Filter sollten kombinierbar bleiben und dennoch verständliche Ergebnisse liefern. Zusätzlich waren aktuelle Angebote, ein langfristiges Verkaufsarchiv, Bildmaterial und ergänzende redaktionelle Inhalte miteinander zu verknüpfen.
Umsetzung
Manuskripte wurden als strukturierte Objekte mit normalisierten Beschreibungs-, Datierungs-, Herkunfts- und Klassifikationsfeldern angelegt. Der Suchindex und facettierte Filter greifen auf diese Merkmale zu und erlauben auch bei großen Beständen präzise Kombinationen. Statusangaben trennen Neuangebote und Archiv, ohne Datensätze oder wissenschaftliche Informationen zu verlieren. Relationen binden Manuskripte an Videos, Bildungsinhalte und weitere redaktionelle Kontexte. Mehrsprachige Felder und wiederverwendbare Ausgabekomponenten sorgen dafür, dass Redaktion, Recherche und hochwertige Bildpräsentation auf derselben Datenbasis aufbauen.